Wie Du Dich wirklich selbst lieben kannst!

Ein Leben in Fülle – wer wünscht sich das nicht?

Wobei:
Als ich mich 2018 für ein Coaching-Programm anmeldete, das sich Fülle nennt, fragte mich mein Mann „Willst Du wirklich füllig werden?“ Das Wort ist also durchaus doppeldeutig.   😉

Ein Leben in Fülle:

Immer genug Geld, alles haben und alles bekommen, was ich mir wünsche. Egal ob Essen, Urlaube, KundInnen, Auto, Haus, ….
Wie im Schlaraffenland – oder eben wie im Paradies.
Ja, das wäre schon nett. Gar keine Frage.

Das Gesetz der Anziehung:

Nun haben ja aber kluge Menschen herausgefunden, dass es das Gesetz der Anziehung gibt oder auch Gesetz der Resonanz genannt.
Dieses besagt aus, dass wir das, was wir ausstrahlen, auch in unser Leben ziehen.
Und was strahlen wir aus?
All das, was wir fühlen, denken und tun – all das, was uns bewusst ist und leider auch all das, was uns nicht bewusst ist.
Das heißt, dass ich, wenn ich Negatives denke, auch Negatives bekomme – von wem oder woher auch immer.
Menschen z.B., die sich auf das Pech in ihrem Leben konzentrieren, haben weiterhin Pech.
Im logischen Umkehrschluss bedeutet es, dass ich nur dann Positives in mein Leben ziehen kann, wenn ich Positives fühle, denke und tue.
Und tatsächlich haben das ja auch manche von uns in die Wiege gelegt bekommen.
Das sind die so genannten Glückspilze.

Ja, das klingt logisch und nachvollziehbar!

Und aus dieser Erkenntnis heraus wird dann die Schlussfolgerung gezogen, dass ich mich als erstes selbst lieben muss, damit ich dann auch geliebt werde und mir all die schönen Dinge zufliegen, die ich mir wünsche.

Aber hast Du schon mal drüber nachgedacht, wann Du etwas magst oder gar liebst?
Du magst oder liebst etwas dann, wenn es Dir gefällt.
Wenn Dir das Aussehen, die Form, der Nutzen, die Eigenschaften, der Geruch, der Geschmack – und ich weiß nicht, was da noch alles rein spielt – gefällt.
Es ist etwas ganz Individuelles. Weil Du ein einzigartiger Mensch bist, ist das, was Dir gefällt, auch nicht unbedingt das, was anderen gefällt.

Magst oder liebst Du manches, obwohl es Dir so überhaupt nicht gefällt?

Eher nicht, oder?

Und wann magst oder gar liebst Du eine Person?
Auch sie magst oder liebst Du nur dann, wenn sie Dir gefällt. Wenn Dir ihre Art, ihr Typ, ihr Verhalten, ihr Aussehen, ihr Geruch und ihre Charaktereigenschaften und vielleicht auch noch anderes an ihr gefallen.

Fällt es Dir leicht, eine Person zu mögen, wenn sie sich Dir gegenüber oder anderen Menschen oder Lebewesen gegenüber unmöglich benimmt?
Kannst Du einen Menschen mögen, der so gar nicht mit Deinen Werten übereinstimmt? Dessen Verhalten und dessen Charaktereigenschaften Du ablehnst?
Kannst Du so einen Menschen lieben, was ja noch mehr als nur mögen ist?
Dir fallen sicherlich Menschen ein, die Du eben deshalb nicht magst, weil sie nicht so sind und sich nicht so verhalten, wie Du es für richtig findest. Donald Trump? Erdogan? Andere Diktatoren? Den ständig meckernden Nachbarn? Den Lokalpolitiker, der sich immer auf Kosten anderer aufspielt? Die Kollegin, die alles besser weiß oder sogar mobbt? …

Ah! Da kommen wir langsam zu den Zusammenhängen.

Wir sollen uns selbst lieben, wird uns gesagt, mit all unseren Fehlern und negativen und Schatten-Seiten.
Häh?
Bei Fremdem, das uns nicht gefällt, ist es völlig in Ordnung, wenn wir es nicht lieben und nicht mal mögen. Und es ist auch völlig in Ordnung, wenn wir unsympathische Menschen nun mal nicht mögen. Aber uns selbst sollen wir mit all unseren negativen Seiten lieben? Auch wenn wir uns nicht gefallen?
Passt das? Und: Geht das denn?

Der Paradiesbaum erklärt die Zusammenhänge mit Logik.

Im Paradiesbaum, der ja als Modell das menschliche Verhalten erklärt, zeige ich die logischen Zusammenhänge auf und die möchte ich Dir hier auch in Bezug auf den Punkt Selbstliebe erklären.

Wir alle, jeder Mensch trägt ein Idealbild in sich. Denn wir haben von unseren Eltern, unsrer Kultur und vielem anderen im Laufe der Jahre mitbekommen, was richtig und gut und was falsch und schlecht ist. Viele Aspekte unseres Idealbildes sind uns nicht bewusst, vieles haben wir noch nicht reflektiert.
Und trotzdem ist es in uns. Z.B. dass wir bescheiden „nicht dafür“ sagen sollen, wenn uns gedankt wird. Es ist doch schließlich eine Selbstverständlichkeit, dass wir geholfen oder etwas gegeben haben.
Ist es das wirklich?
Oder dass wir nicht gerne unseren Geburtstag feiern, weil wir es nicht mögen im Mittelpunkt zu stehen. Schließlich ist es unbescheiden, sich feiern zu lassen und sich dann auch noch was zu wünschen. Oder wenn schon, dann ist es passender, sich etwas für andere zu wünschen (Stichwort: Spenden).

Ja, wir tragen ein Idealbild in uns, das uns nicht in allen Facetten bewusst ist und das wir auch nicht in allen Facetten reflektiert haben. – Das ist die eine Seite.

Alle Fotos: Christiane Kilian

Die andere Seite ist unser Selbstbild. Auch wenn wir nicht ständig bewusst darauf achten, wie wir sind, wie wir aussehen und wie wir uns verhalten, so nehmen wir es doch unbewusst wahr.
Du kannst es Dir so vorstellen, als ob uns bei allem, was wir tun, ein Spiegel vorgehalten wird. Wir können bewusst in diesen Spiegel hineinschauen und vergleichen, ob das, was wir sehen auch das ist, was wir gerne sehen wollen. Und wenn es das nicht ist, dann können wir unser Verhalten danach ausrichten und unser Selbstbild korrigieren.
Wir können das ständig tun oder ab und zu mal machen und wir können es auch überhaupt nicht tun.
Viele Menschen schauen gar nicht in diesen Spiegel. Aber ich behaupte, dass auch die, die nicht hineinschauen, unbewusst wahrnehmen, ob sie so sind, wie sie sein wollen, bzw. wie es ihren unreflektierten Werten entspricht, oder nicht.

Ob wir es wollen oder nicht:

Wir vergleichen, ob unser Selbstbild unserem Idealbild entspricht.

Wir vergleichen, ob wir so sind und so aussehen und uns so verhalten, wie wir es wirklich wollen oder nicht.

Wenn unser Idealbild und unser Selbstbild übereinstimmen, dann spüren wir es. Dann fühlen wir uns nämlich wohl. Dann geht es uns gut. Dann haben wir Energie und sind glücklich und in Frieden mit uns selbst.

Wenn unser Idealbild und unser Selbstbild nicht übereinstimmen, dann spüren wir es auch. Manche Menschen fühlen sich dann einfach unwohl, manche haben ein schlechtes Gewissen, manche bekommen Bauchschmerzen oder einen Kloß im Hals. Und so manche Krankheiten sind Folgen der Diskrepanz in uns.

Die Diskrepanz zwischen unserem Selbstbild und unserem Idealbild bringt uns zum Handeln,

denn wir versuchen – meist unbewusst – diese Diskrepanz zu verkleinern. Bei manchen Menschen geht es ganz schnell. Sie kommen sofort ins Handeln und lassen sich nicht die Zeit, um erst zu spüren und dann eine kluge Entscheidung zu treffen, wie sie mit dieser Diskrepanz umgehen wollen. Sie kommen sofort in ein Handeln, das in vielen Fällen ein nicht reflektiertes und ein im Laufe der Jahre antrainiertes Verhalten ist.

Auf dem roten, rechten Ast des Paradiesbaumes ist es z.B. die Innere Kritikerin, die uns all das Negative in unserem Leben vor Augen hält und uns dadurch bestätigt, dass wir wirklich so schlecht sind, wie wir uns fühlen. Wir fühlen uns klein und schauen zu all den anderen auf, die viel besser und toller sind als wir.

Auf dem linken, blauen Ast des Paradiesbaumes ist es das Verhalten, das auf Kosten anderer Menschen geht. Die anderen sind alle doof; ich bin die einzige, die es durchblickt und versteht und es schafft …   Hier schaue ich von meinem hohen Ross auf die anderen herunter.

Auf dem mittleren, grünen Ast des Paradiesbaumes kann ich aber auch ganz bewusst dafür sorgen, dass sich mein Selbstbild und mein Idealbild annähern. Dann geht es mir gut und ich fühle mich auch gut und dann bin ich auf Augenhöhe mit anderen Menschen.

Wenn mein Selbstbild und mein Idealbild übereinstimmen, dann bin ich so, wie ich wirklich sein will.

Dann mag ich mich.
Und dann ist Selbstliebe ganz einfach.

Die zwei Schritte zu einer echten Selbstliebe sind also:

1. Ich kenne meine Werte und mein Idealbild und habe beides reflektiert.
2. Ich lebe, das heißt ich fühle, denke und handle so, wie es meinem Idealbild entspricht.

Und dann kommt die Selbstliebe ganz von alleine.

Wenn Du Dich selbst noch mehr lieben möchtest, dann nimm Dir Zeit für genau diesen Prozess.
Komm mit uns in die Aus-Richtungs-Zeit. Gönne Dir eine Woche im Ötztal und widme Dich ganz Dir selbst:
– Schaue Dir Deine Werte und Ziele an,
– entdecke Deine Hindernisse,
– denke Dir kreative Lösungsideen aus,
– triff Entscheidungen und
– erarbeite konkrete Schritte, wie Du zuhause Dein Selbstbild und Dein Idealbild miteinander in Einklang bringen kannst.
Klicke hier drauf, um mehr Infos zur Aus-Richtungs-Zeit zu erhalten.

Du hast nun in dem von mir Geschriebenen gesehen, dass der pure Wunsch zur Selbstliebe nicht ausreicht, um Dich wirklich selbst lieben zu können. Denn die Grundlage für die Selbstliebe, nämlich die Übereinstimmung mit Deinem Idealbild wird dabei übersehen oder vergessen.
Daran darfst Du nun erstmal arbeiten und ich helfe Dir gerne dabei weiter, wenn Du es möchtest. Der Paradiesbaum macht die Zusammenhänge sichtbar und erklärt sie einfach, anschaulich und vor allem logisch.
Schau Dich weiter auf meiner Webseite um, um noch mehr darüber zu erfahren.

Mein Credo zum Schluss:

Wenn Du dafür sorgst, dass Du so bist, wie Du wirklich sein möchtest, dann kommt die Selbstliebe ganz von alleine!

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du all das Schöne, Gute und Positive in Dein Leben ziehen kannst, was Du Dir wünschst.

Herzlichst Deine Christiane Kilian

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